Marions Bastelstübchen -
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Sonntag, 30. Mai 2010

Brettchengewebtes Schlüsselband

Ein weiteres Hobby von mir sind Mittelalterliche Handarbeitstechniken, wie z. B. das Brettchenweben. Hierbei entsteht je nach Anzahl der Brettchen und Stärke der Fäden eine schmale oder breite Borte, mit der man seine Gewandung verzieren kann oder Taschenbänder, Gürtel, Hundeleinen, Armbänder und vieles mehr herstellen kann. Gewebt wird auf einem speziellen Brettchenwebrahmen.



Je nach Anzahl der verwendeten Holme, kann ich meine Webkette länger oder kürzer aufziehen, je nachdem, ob ich eine lange oder kürzere Borte weben möchte.

Da meine mittelalterliche Austattung bereits mehr als genug Gürtel, Borten und Bänder hat, versuche ich meinen Werken auch gerne mal eine "neuzeitliche" Verwendung zukommen zu lassen. So habe ich aus feinem Nähgarn diese sehr schmale Borte gewebt und daraus ein Schlüsselband gefertigt.



Das verwendete Muster nennt sich "Widderhorn" und ist eines meiner Lieblingsmuster.



Die Nähseide hat sich sehr gut verarbeiten lassen und das Band ist schön weich und seidig.

Bis bald
Eure Marion

Kommentare:

  1. Wow! Ich bin geplättet!!! Das Band ist der Hammer!!! Super schön und dabei habe ich noch was neues hinzugelernt ;o)!

    Viele Grüße
    Gabi

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  2. Ja das Band ist schön,und mein Autoschlüssel hängt daran ;o)
    Viele Grüße Silvia

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  3. Gewebt wird auf einem Brettchenwebrahmen, auch "Barde" genannt. ... Ähm, der Mensch, der speziell diesen Rahmen hergestellt hat, wird Barde (als Spitzname) genannt. Nicht der Webrahmen selber :-)

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    1. Lieber anonymer Tippgeber!
      Du bist bestimmt aus dem Flinkhandforum, stimmt´s?

      Aha, da habe ich doch wieder was dazu gelernt! Da alle Brettchenweberinnen immer von "ihrem Barden" gesprochen haben, bin ich wirklich davon ausgegangen, dass der Rahmen so heißt. :-D

      Da hat sich ja schon richtig ein Markenname draus gebildet! Man spricht ja auch von Tempo, wenn man Papiertaschentuch meint. So ist jetzt eben ein Brettchenwebrahmen, umgangssprachlich der Barde! ;-)

      Ich habe es aber trotzdem mal vorsorglich im Post geändert, damit nicht noch jemand dem gleichen Irrtum aufsitzt wie ich. vielen Dank für die Aufklärung!

      Beste Grüße
      Marion

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    2. Liebe Marion,

      ja, du hast Recht. Ich bin im Flinkhand-Forum. Natürlich hast du Recht, dass die Leute die einen Webstuhl vom Barden besitzen ihn auch "ihren Barden" nennen. Ich denke, das hat sich auch mit der Zeit so "eingebürgert".

      Wenn jemand sagt, ich hab einen Barden in Bezug auf Webstühle, weiss eigentlich jeder der sich damit beschäftigt sofort, was und wer gemeint ist :-)

      Markenphänomen würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, wie bei den Papiertaschentüchern. Ich denke, dass auch nur Leute, die einen Barden besitzen ihn auch so nennen. Ich kenne jedenfalls niemanden, der seinen Ashford (als Beispiel) Barde nennt, oder gar einen selbstgebauten :-)

      Liebe Grüße
      Jochen

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    3. Hallo Jochen!

      Das mit dem Markennamen habe ich auch nur scherzhaft gemeint. ;-)
      Aber ich finde es echt toll, dass "unser" Barde mit seinen Rahmen einen so durchschlagenden Erfolg hat.

      Beste Grüße
      Marion

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